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Indikationen

Nach und nach möchte ich hier einige Informationen zu Diagnosen zusammenstellen, die in meiner Praxis behandelt werden.
Weitere Hinweise zu möglichen Indikationen sind auch bei der Beschreibung unserer Behandlungstechniken angeführt.
Diese Angaben sind nicht vollständig, und wenn Sie wissen möchten, ob und wie Sie mit Ihrer Erkrankung bei uns behandelt werden können, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

Zu allen medizinischen Informationen beachten Sie bitte auch die Hinweise im Impressum!

          u.a.



SkolioseSkoliose

Skoliosen werden bei uns nach dem 3-dimensionalen
Therapiekonzept nach KATHARINA SCHROTH behandelt.

Einen guten ersten Überblick über die Skoliose, ihre Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten bietet die Homepage des Schweizer Selbsthilfevereins VVS.

Weiterführende Informationen bietet die Homepage von Christa Lehnert-Schroth, der Tochter von K. Schroth, die 1961 auch die Katharina-Schroth-Klinik in Bad Sobernheim gründete.
Hier erfolgen auf ärztliche Verordnung mehrwöchige Intensivbehandlungen mit Schulung der Patienten zum Erlernen von Selbstübungen und skoliosegerechten Haltungs- und Bewegungsmustern.

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Rückenschmerzen, Bandscheibenvorfall

BezeichnungenWirbelsäule seitlich und von vorne

Für Rückenschmerzen gibt es eine ganze Reihe von Synonymen, die teilweise gleiche, teilweise aber auch abweichende Beschwerdebilder bezeichnen:
Kreuzschmerz - Lumbago - Ischias - Hexenschuss - Lumbal-
Syndrom (auch Thorakal-, Zervikal-Syndrom).

Um es vorweg zu sagen:

Bei den wenigsten Patienten mit Rückenschmerzen ist ein Bandscheibenvorfall die Ursache.

Andererseits scheint es so zu sein, dass man mittels der modernen bildgebenden Diagnostik (Magnetresonanztomografie - MRT) bei mehr Patienten einen Bandscheibenvorfall (Protrusion, Prolaps, BSP) nachweisen kann, als dadurch ernsthafte Probleme verursacht werden.

Außerdem sind röntgenologisch nachweisbare Wirbelsäulenveränderungen, insbesondere (altersbedingte) Verschleißerscheinungen, in ihrer Ausprägung nicht unbedingt mit entsprechend starken Beschwerden verbunden.

D.h., Patienten mit starken "Verschleißerscheinungen" oder anderen Veränderungen im Röntgenbild oder bei anderen bildgebenden Untersuchungen können weitgehend beschwerdefrei sein, während Patienten mit ausgeprägten Rückenbeschwerden unauffällige Befunde haben können.


Symptomatik

Die Symptomatik kann sehr verschieden sein: von anhaltenden ziehenden Beschwerden bis zu den typischen plötzlich einschießenden stechend-reißenden Schmerzen mit hochgradiger schmerzhafter Einschränkung der Beweglichkeit beim sog. "Hexenschuss".
Neben den häufigen tiefsitzenden Kreuzschmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule (Lumbal-Syndrom) kann auch die Region der Brustwirbelsäule (Thorakal-Syndrom) oder der Halswirbelsäule (Zervikal-Syndrom) betroffen sein, bei letzterer nicht selten auch unter dem Bild eines akuten Schiefhalses.

Ursachen

Rückenschmerzen können viele Ursachen haben, von denen ein Bandscheibenvorfall nur eine mögliche ist.

Vom Arzt müssen auch andere Ursachen für Rückenschmerzen wie Erkrankungen innerer Organe (z.B.Nierenerkrankungen) ausgeschlossen werden.

Dann ist nach möglichen strukturellen Veränderungen als Ursache zu suchen, zu denen u.a. gehören:
  • Bandscheibenschäden
  • Skoliosen (die nicht selten erst in fortgeschrittenem Alter festgestellt werden)
  • Beinlängendifferenzen
  • Osteoporose
  • Verschleiß (Spondylose)
  • Infektionen der Wirbelsäule (Spondylitis)Wirbel und Bandscheibe
Meist spielen jedoch funktionelle Störungen, also Muskelverspannungen und Gelenkblockierungen (kleine Gelenke zwischen den Wirbelkörpern, Rippengelenke) eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Rückenschmerzen.
Durch die anhaltende mechanische Reizung können entzündliche Reaktionen (Schwellung) im umliegenden Gewebe hervorgerufen werden, die die Schmerzen verstärken und auch auf die zwischen den Wirbelkörpern aus dem Rückenmark austretenden Spinalnerven einwirken können. So kommt es zu dem manchmal ausstrahlenden Charakter von Rückenschmerzen.

Ebenso können ausgeprägte Bandscheibenvorfälle, die auf die in unmittelbarer Nähe verlaufenden Wurzeln der Spinalnerven Druck ausüben, ausstrahlende Schmerzen verursachen.

Um einen Notfall handelt es sich dann, wenn dabei neurologische Ausfallserscheinungen auftreten, wie z.B.
  • Mißempfindungen
  • Taubheitsgefühl
  • Schwäche / Lähmungen
  • Inkontinenz
In diesen Fällen ist eine umgehende Arztkonsultation erforderlich!

Behandlung

Für die physiotherapeutische  Behandlung von Rückenschmerzen kommen vor allem Manuelle Therapie bzw. Krankengymnastik und Extensionen, ggf. unter Einsatz des Schlingentisches in Frage.

Die Behandlung im Schlingentisch ermöglicht die gezielte Einstellung es betroffenen Wirbelsäulenabschnitts in einer schmerzfreien Position und die Anwendung eines zielgerichteten, dosierten Zugs (Traktion) im geschädigten Segment. Das  bewirkt  eine effektive, schonende Entlastung der unter Druck geratenen, gereizten Spinalnervenwurzel und führt i.d.R. zu einer raschen Schmerzlinderung.

Als ergänzende Maßnahmen seien Wärmeanwendungen (z.B. Moor, Ultraschall), Schonlagerung sowie die Einnahme von geeigneten Schmerzmitteln erwähnt.

Prophylaxe

Rückenschmerzen hat wohl fast jeder irgendwann schon einmal gehabt.
Um daraus kein chronischen Leiden werden zu lassen, bieten wir einen prophylaktischen Rückenschulkurs in unserer Praxis an, der von den Krankenkassen als Präventionsmaßnahme nach § 20 SGB V anerkannt ist und in dem wir neben Übungen für einen gesunden Rücken auch Hinweise für rückenschonendes Verhalten im Alltag vermitteln.


Weitere umfangreiche, auch illustrierte Informationen zur Problematik "Rückenschmerz" finden Sie in den Patientenleitlinien der Universität Witten/Herdecke oder hier als .pdf zum Download.

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Cranio-Mandibuläre Dysfunktion (CMD)

= Fehlfunktion (Dysfunktion) zwischen Schädel (Cranium) und Unterkiefer (Mandibula)

Fehlfunktionen der Kiefergelenke äußern sich nicht nur als sog. "Kieferklemme" und waren lange Zeit unterschätzt als mögliche Ursache einer ganzen Reihe von Beschwerden, wie Kopfschmerz, Schwindel, Tinnitus, Muskelverspannungen im Schulter-Nacken-Bereich u.a.

Die Behandlung der CMD erfordert eine interdisziplinäre Behandlungsstrategie, zu der u.a. die  Behandlung von muskulären Fehlfunktionen der Kiefergelenke durch Manuelle Therapie gehört.

Umfangreiche Informationen zur CMD, ihren Symptomen, zu Diagnostik und Therapie finden sich beim CMD-Dachverband e.V. und beim CMD-Centrum Hamburg-Eppendorf.
Die CMD war auch wiederholt Thema von Fernseh- und Rundfunk-Sendung, z.B. "Visite" im NDR am 2.12.2008.

Details zur physiotherapeutischen Behandlung bei CMD sind in einem Artikel der Zeitschrift "Zahnärztliche Mitteilungen" vom 16.05.2000 beschrieben.

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Lymphödeme

Lymphödeme treten auf, wenn ungewöhnlich viel Flüssigkeit im Gewebe gebildet wird, sich hier ansammelt und/oder der Abtransport des Gewebewassers durch die Lymphgefäße des Körpers nicht ausreichend erfolgt.
Ursächlich kommen u.a. in Frage:
  • Folgen von Unfällen und Verletzungen
  • Stauungen (z.B. bei Venenerkrankungen)
  • Tumorerkrankungen
  • Zustand nach operativer Entfernung von Lymphbahnen/Lymphknoten
Lymphödeme können mit Manueller Lymphdrainage (MLD) behandelt werden, deren Prinzip, Indikationen und Kontraindikationen z.B. auf der Internetseite der Dr. Vodder Akademie beschrieben werden.

Auf den Seiten der Deutschen Gesellschaft für Lymphologie finden Sie neben umfangreichen Informationen zu Ödemkrankheiten auch die offiziellen Leitlinien der AWMF.  

Weitere Informationen und Hinweise für das tägliche Leben von Patienten mit Ödemen bieten auch die Seiten des Deutschen LymphNetzwerks, z.B. spezielle Verhaltensregeln für Patienten mit Arm- bzw. Bein-Lymphödemen.



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Zu allen medizinischen Informationen beachten Sie bitte auch die Hinweise im Impressum!

letzte Aktualisierung:
05.02.2013
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